Inflation : So viel könnte Heils Entlastungsplan kosten 

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Alles wird teurer, darum will Bundesarbeitsminister Hubertus Heil Klein- und Mittelverdiener mit einem sozialen Klimageld entlasten. Details nennt er nicht. Damit wollten wir uns nicht zufrieden geben - und haben mal nachgerechnet. Ergebnis: Es könnte teuer werden, sehr teuer.

Hubertus Heil hatte das vergangene, ansonsten eher nachrichtenarme Wochenende für einen neuen Vorstoß genutzt. Aufmerksamkeit garantiert!

„Ich bin der festen Überzeugung, dass wir dauerhafte und gezielte Entlastungen für alle mit geringen und mittleren Einkommen brauchen”, sagte der Bundesarbeitsminister den Kollegen der Funke-Mediengruppe.

Heil will ein “soziales Klimageld”. Das solle für “sozialen Ausgleich“ in Zeiten der Inflation sorgen.

Versuche, im Ministerium mehr über den Vorschlag zu erfahren, gingen diese Woche fehl. Keine Details, nirgends. Auch Abgeordnete der Ampel-Koalition, die Näheres zu erfahren trachteten, ließ Heil erst einmal im Unklaren.

Manch einer mag sich da an die Grundrente erinnert fühlen. Den ersten Aufschlag dazu machte der SPD-Politiker im Februar 2019 ebenfalls in einem Interview, das viele Fragen offen ließ: Vor allem zur Höhe des Aufschlages und zu den Kosten.

Offenbar hält Heil diese Strategie für den besten Weg, Projekte durchsetzen zu können.

Dabei ist für die Beurteilung eines Vorschlags durchaus relevant, welche Stellschrauben es gibt, wie hoch die Leistung ausfallen könnte - und nicht zu vergessen die Kosten. Uns hat das veranlasst, einmal nachzurechnen.

Ein paar Anhaltspunkte gibt es für die Rechnung:

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