Trump befeuert Debatte um Waffen an die Ukraine

22.08.2025
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„Interesting times ahead“: So bewertet US-Präsident Donald Trump die kommenden Wochen mit Blick auf den Konflikt in der Ukraine und befeuert im gleichen Atemzug die Debatte über Lieferungen von US-Waffensystemen, die bis ins russische Land reichen. Auf Truth Social schreibt er:

Es ist sehr schwer, wenn nicht sogar unmöglich, einen Krieg zu gewinnen, ohne das Land des Angreifers anzugreifen. Das ist wie bei einer großartigen Sportmannschaft, die eine fantastische Verteidigung hat, aber keine Offensive spielen darf. Da gibt es keine Chance zu gewinnen!

Und weiter, um die letzte Unklarheit an seiner Entschlossenheit zu beseitigen:

So ist es auch mit der Ukraine und Russland. Der korrupte und grob inkompetente Joe Biden hat der Ukraine nicht erlaubt, sich zu wehren, sondern nur zu verteidigen. Wie ist das ausgegangen?

Man könnte meinen, Trump sei bei Helmut Schmidt in die Schule gegangen, bei dem Aussöhnung und Abschreckung zusammen gehörten. Schmidt nannte es „Realpolitik“.

Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine und Donald Trump, US-Präsident © dpa

Wolodymyr Selenskyj gibt Trump recht und kündigt in seiner abendlichen Ansprache an, dass sein Land sich aus dem Zustand der ständigen Verteidigung lösen müsse:

Dieser Krieg muss beendet werden, wir müssen Druck auf Russland ausüben. Kremlchef Wladimir Putin versteht nichts außer Macht und Druck.

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Veröffentlicht von Johann PaetzoldChristian Schlesiger.

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