Ukraine-Krieg: Die wahren Kosten der Russland-Sanktionen

Mit Sanktionen versuchte der Westen Putin zu stoppen und der russischen Wirtschaft zu schaden – doch dieser Schuss ging auch nach hinten los. Wie weit geht der ökonomische Schaden der Ukraine-Krise über die russischen Grenzen hinaus?

Die Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland haben (erwartungsgemäß) nicht den Krieg beendet, aber sie haben erstens Putin und zweitens dem Westen selbst einen schweren ökonomischen Schlag verpasst.

Die unbequeme Wahrheit ist diese: Man zielte auf Russland und hat dabei auch sich selbst ins Knie geschossen.

Im Grunde war alles, was jetzt passiert, ökonomisch vorhersehbar: In einer Welt der freien Warenströme und der Geschäftsbeziehungen zum gegenseitigen Vorteil kann kein Partner sich einseitig zurückziehen, ohne zugleich sich massiv selbst zu schaden.

Politiker, die den schnellen politischen Effekt wollten – um damit weniger Putin, als vielmehr ihre Wähler zu beeindrucken – haben damit ihre eigenen Volkswirtschaften unter Stress gesetzt. Weltweit – und eben nicht nur in Russland – reagiert die Wirtschaft mit Fieberschüben und Schüttelfrost. Wir sind Zeitzeuge einer vorsätzlichen und das heißt von Menschenhand herbeigeführten globalen Energie-, Ernährungs- und Wirtschaftskrise.

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