Wirtschaftseinbruch: Warum wir eine Rezession brauchen

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Der Wirtschaftseinbruch der Weltgeschichte steht bevor. Gabor Steingart analysiert fünf Gründe, warum eine Rezession notwendig ist.

Es ist an der Zeit, der Wahrheit ins Auge zu blicken: Eine weltweite Rezession, die scharfe Einschnitte auch in den Wohlstand unseres Landes bedeutet, ist auf dem Weg von der Befürchtung zur Gewissheit. Die TV-Stammelei des Robert Habeck sollte nicht allein als Ungeschicklichkeit, sondern vor allem als Sturmvogel des kommenden Unheils verstanden werden. Die Erzählung vom Bäcker, der erst kleine und dann keine Brötchen backt, ist die Erzählung unserer Zeit.

Die Rezession, die jetzt kommt, ist der best prognostizierbarste Wirtschafteinbruch der Weltgeschichte. Und dennoch wäre die Bekämpfung mit Tonnen von Staatsgeld nicht wünschenswert. Die Welt, auch wenn es scheinbar zynisch klingt, hat diese Rezession bitter nötig. Dafür gibt es fünf handfeste Gründe:

1. Die Corona-Pandemie muss sich ökonomisch ausheilen. Die Probleme der Chinesen mit ihrer Lockdown-Politik, aber auch die weltweit angespannten und zum Teil gerissenen Lieferketten, lassen sich durch staatliche Konjunkturprogramme nicht ungeschehen machen. Die Wirtschaft muss ihren eigenen Kreislauf wieder stabilisieren – zum Teil auch durch die Neuverlegung von Lieferketten. Das braucht Zeit. Der Staat kann die Wirtschaft in dieser prekären Situation am besten dadurch stimulieren, indem er sie nicht mit neuen Steuern und Regularien würgt.

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