Inflation: Wie die Ampel-Koalition die Inflation treibt

Die Inflation und die aktuelle Geldentwertung übt hohen Druck bei den Verbrauchern aus. Die Inflationstreiber im Überblick.

Alle sprechen wie Jung-Siegfried davon, die Inflation zu bekämpfen. Aber wen bekämpft man da eigentlich? Und vor allem, wo hat der Dämon, der die Kaufkraft unserer Löhne schmälert und das Ersparte in seiner Substanz angreift, sein Zuhause? In welcher Höhle züchtet der Drache seine teuflische Brut?

Die Antwort ist verstörend und hat mit dem Narrativ der Nibelungensage, wo das Gute mit dem Bösen ringt, wenig gemein. Denn der Staat selbst ist der große Treiber der aktuellen Geldentwertung. Unser Jung-Siegfried ist nicht so unschuldig, wie er tut und nicht so tapfer, wie er behauptet. Er ist im Gegenteil ein sehr widersprüchliches Wesen: Er bekämpft das Böse indem er mit ihm paktiert.

1. Inflationstreiber Gasumlage: Mit dem staatlich verordneten Aufschlag auf den ohnehin schon erhöhten Gaspreis zieht der Staat seinen Bürgern das Geld wie mit einem großen Staubsauger aus der Tasche. Die Umlage liegt bei 2,419 Cent je Kilowattstunde und soll erstmals gegen Jahresende auf den Rechnungen der Verbraucher erscheinen, um die Energiekonzerne zu stabilisieren.

Christian Lindner © imago

Die vom Finanzminister angedachte Mehrwertsteuer-Reduktion scheiterte – wenig überraschend – an den Brüsseler Regularien. So treibt neben der Gasumlage nun auch die Mehrwertsteuer die Inflation. Die Wahrheit ist: Die Ampel-Koalition, die dauernd von Entlastung spricht, macht die teuerste Energie aller Zeiten nochmal künstlich teurer.

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