100 Milliarden für die Bundeswehr: Die Bundeswehr braucht eine Sondervermögen-Strategie

Der Bundeswehr fehlten stets die finanziellen Mittel um militärisch konkurrenzfähig zu bleiben. Das soll sich mit 100 Milliarden Euro der Bundesrepublik ändern. Warum das Sondervermögen zwar richtig und wichtig, aber alles andere als eine strategische Investition ist, analysiert Max Werner.

Wenn Rekruten der Bundeswehr beitreten, sammeln sie neben vielen neuen Erfahrungen, ihrem Flecktarn-Feldanzug und der einen oder anderen schlaflosen Nacht auch zuverlässig einen stetig wachsenden Schatz an guten Geschichten.

Ein beliebtes Thema sind dabei aktuelle Einblicke in die Pannenwelt der Beschaffung. Jeder Soldat kennt Waffen, die nicht schießen, Panzer, die nicht fahren, Piloten, die nicht fliegen und Schiffe, die das Dock nicht verlassen können. Auch wenn viele dieser Erzählungen am Ende genau das und alles andere als qualifizierte Berichte sind, steckt doch ein bitterer Kern in ihnen:

Soldaten trauen dem Zusammenspiel zwischen Rüstungsindustrie und Verteidigungsministerium nicht. Nicht zuletzt, weil ihr Leben davon abhängt.

Militärmacht Deutschland

Im Jahr 2022 und mit Russlands Überfall auf die Ukraine hat die Bundeswehr ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro bewilligt bekommen.

Pioneer Expert, Unternehmer, Soldat, Wirtschaftswissenschafter
Lädt...