Steuerreform: Die neue Grundsteuer ist da!

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Wer ein Haus oder eine Wohnung sein Eigentum nennt, bekommt zum Jahresanfang Post von der Stadtverwaltung. Neben Kosten für Wasser und Abwasser geht es um die Grundsteuer. Dieses Jahr müssen Eigentümer bei der Grundsteuer aktiv werden. Was zu tun ist, erklärt ThePioneer Expert Rüdiger Theiselmann.

Grundsteuer müssen in Deutschland alle bezahlen, die ein Grundstück besitzen. Wie hoch sie ist, hängt von dem Wert des Grundstücks und den darauf stehenden Gebäuden ab. Bezahlt werden muss die Grundsteuer einmal im Jahr an die Stadt oder Gemeinde, in der das Grundstück liegt.

Es gibt bisher zwei Arten von Grundsteuern: Grundsteuer „A“ bezieht sich auf landwirtschaftliche Grundstücke und Grundsteuer „B“ auf bebaute Flächen. Demnächst hinzu kommt Grundsteuer „C“, mit der unbebaute, aber baureife Grundstücke besteuert werden, damit Flächen nicht über längere Zeit als Spekulationsobjekte brach liegen.

Für Städte und Gemeinden ist die Grundsteuer eine gute Einnahmequelle: Etwa 15 Milliarden Euro werden damit pro Jahr erzielt. Nicht zu verwechseln ist die Grundsteuer mit der Grunderwerbsteuer: letztere fällt beim Kauf von Häusern, Wohnungen oder Grundstücken an.

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