Gastbeitrag von Gerd Mensendiek: Der Restrukturierungsplan als neues Sanierungsinstrument

 © ThePioneer

In diesem Jahr ist ein neues Gesetz zum Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen bei Insolvenzen in Kraft getreten. ThePioneer Expert und Rechtsanwalt Gerd Mensendiek erläutert die Vorteile des neuen Verfahrens.

Zum 1. Januar 2021 ist in Deutschland das neue Gesetz über den Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen (StaRUG) in Kraft getreten, welches erstmalig einen gesetzlichen Rahmen für eine rechtssichere Sanierung außerhalb eines Insolvenzverfahrens bildet. Grundlage hierfür ist die EU-Restrukturierungsrichtlinie Nr. 2019/1023 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Juni 2019, mit der die Mitgliedsstaaten verpflichtet wurden, einen Restrukturierungsrahmen zur Abwendung einer Unternehmensinsolvenz zu schaffen. Vor Geltung dieses neuen Gesetzes hatte das in die Krise geratene Unternehmen die Wahl zwischen einer außergerichtlichen Sanierung, für die die Zustimmung aller beteiligten Gläubiger benötigt wurde oder der Sanierung innerhalb eines Insolvenzverfahrens z.B. durch einen Insolvenzplan oder eine übertragende Sanierung. Nun wurde die Lücke durch den Gesetzgeber zwischen diesen Sanierungsmöglichkeiten geschlossen.

Pioneer Expert, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht

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