Cyber-Kriminalität: Rechtsschutz bei Cyberattacken: Wie können Manager sich absichern?

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Es vergeht kaum eine Woche ohne neue Hackerangriffe auf deutsche Unternehmen. Jüngste Beispiele sind der Tanklagerkonzern Oiltanking oder der Flughafendienstleister Wisag. Neben erheblichen Schäden für die betroffenen Firmen schwingen für die Geschäftsführer auch persönliche Haftungsrisiken mit.

Produktverpackungen können nicht mehr etikettiert, Auspuffe nicht mehr produziert und Zeitungen nicht mehr gedruckt werden – all dies ist geschehen während der Corona-Pandemie, weil Hacker die Computersysteme von Unternehmen gekapert und verschlüsselt haben.

Cyber-Kriminalität ist in den vergangenen zwei Jahren zu einer großen Bedrohung für die Wirtschaft geworden. Auf mehr als 220 Milliarden Euro jährlich beziffert der Verband Bitkom den Schaden durch Hackerangriffe in Deutschland. Betroffen sind nicht nur namhafte Konzerne, sondern auch viele kleine Mittelständler.

„Ob man 20 oder 20.000 Beschäftigte hat, macht keinen Unterschied. Für Hacker kommt es nur darauf an, wer Sicherheitslücken bietet“, sagt Thomas Brox. Der Experte von networker, solutions in Kronberg betreut Firmenkunden, die durch Cyber-Attacken heimgesucht werden, oder dies verhindern wollen. Er konstatiert, dass oft am falschen Ende gespart wird, weil Cyber-Sicherheit nicht oben auf der Agenda steht:

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