Die Bundeswehr im Ausland: Von Afghanistan für Mali lernen

 © dpa

Nach 20 Jahren hat die Bundeswehr Afghanistan verlassen. Aus diesem Einsatz lässt sich einiges für die derzeitige Bundeswehrmission in Mali lernen, meint der FDP-Außenexperte Alexander Graf Lambsdorff. Vor allem: realistische Ziele setzen.

Die Bundeswehr hat mit ihrem Abzug aus Afghanistan in den letzten Wochen das prägendste Kapitel ihrer bisherigen Einsatzgeschichte beendet.

Zum ersten Mal nach Ende des Zweiten Weltkrieges mussten deutsche Soldaten im Gefecht töten und wurden getötet.

Ihr Auftrag war es, Terroranschläge auf den Westen zu verhindern und in Afghanistan für Stabilität und Sicherheit zu sorgen. Mit dem Übergang der Sicherheitsverantwortung auf die afghanischen Sicherheitskräfte 2014 begann der Test, ob die etablierten Strukturen tragfähig sind.

Seitdem ist die Kraftprobe um die Zukunft Afghanistans in vollem Gange. Ausgang offen.

Mitunter heißt es, der Westen sei in Afghanistan gescheitert. Eine ehrliche Bilanz, im Guten wie im Schlechten, ergibt ein differenzierteres Bild.

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