Bundestagswahl 2021 : #Wahlkampf: Social Media im Dauerfeuer oder wohldosiert?

 © Instagram, Twitter

Social Media spielt im Wahlkampf eine entscheidende Rolle: Je nach Reichweite, auch generationenübergreifend. Ob und wie gut die Politiker dieses Potential ausschöpfen, analysiert unser ThePioneer Expert Helge Ruff.

Am 26. September findet die Bundestagswahl 2021 statt. Angela Merkel wird dann nach 16 Jahren im Amt die politische Bühne verlassen. Allein schon deshalb geht es diesmal für alle Parteien um besonders viel. Doch wer glaubt, dass bei Wahlkämpfen vor allem Inhalte und Parteiprogramme zählen, der glaubt vermutlich auch noch an den Weihnachtsmann.

Politik ist Peoplebusiness. Politikkommunikation ist Social Media Business. Das ist, zugegeben, etwas überspitzt formuliert. Doch im Kern trifft es die Sache ziemlich genau. 66 Millionen Deutsche und damit gut 80 Prozent der Gesamtbevölkerung nutzen mittlerweile regelmäßig Social Media – und das aus allen Altersklassen. Wobei der Anteil junger potentieller Wählerinnen und Wähler naturgemäß besonders groß ist: 80 Prozent der 16- bis 29-Jährigen und 63 Prozent der 30- bis 39-Jährigen nutzen Soziale Medien regelmäßig. Ein gewaltiges Potential, das im Wahlkampf ausgeschöpft werden kann und sollte. Auch und gerade 2021.

Mitte Juni haben wir an dieser Stelle bereits die Social Media Strategien der Kanzlerkandidaten Annalena Baerbock (Bündnis90/Die Grünen), Armin Laschet (CDU) und Olaf Scholz (SPD) analysiert. Jetzt schauen wir auf die Auftritte von fünf Parteivorsitzenden ohne Kanzlerambitionen: Markus Söder (CSU), Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen) und Christian Lindner (FDP) sowie den SPD-Co-Chefs Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans.

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