Sicherheitspolitik: Wir sind verwundbar - aber auch wehrhaft

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Die Corona-Krise und die spürbaren Folgen des Klimawandels zeigen den Menschen ihre Verwundbarkeit auf und bewirken ein Umdenken. Eine nützliche Umsicht macht sich breit - die jedoch mit Blick auf die äußere Sicherheitsanlage Deutschlands zu fehlen scheint.

Die Corona-Pandemie ist eine Krise, die alle Lebensbereiche erfasst.

Neben schmerzhaften und ungewohnten Einschränkungen des privaten, familiären und beruflichen Lebens, die wir alle erdulden müssen und als belastend empfinden, ist bei vielen Menschen vor allem ein Eindruck von Verwundbarkeit entstanden.

"Durch die Pandemie", so die Würzburger Theologie-Professorin Hildegund Keul jüngst in einem Interview, "werden wir als einzelne Menschen, als Gesellschaft, mit allem was wir sind, in unserer Verwundbarkeit bloßgelegt."

Es bedurfte vielleicht einer globalen Pandemie, um den zutreffenden Befund der eigenen Verwundbarkeit wieder ins kollektive Bewusstsein der größten Industrienation Europas zu transportieren.

Doch wie weit reicht diese Erkenntnis?

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