„Deutschland spielt den ohne-mich-Michel“
Ex-Vizekanzler Sigmar Gabriel über den Ukraine-Konflikt und die neuen Spielregeln der Globalisierung
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„Kein wirklich greifbarer Fortschritt“: Für Ex-Vizekanzler und Ex-Außenminister Sigmar Gabriel haben die Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin und zwischen Trump, dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskij und Vertretern von EU und Nato wenig gebracht. Mit The Pioneer–Host Chelsea Spieker spricht er darüber, wie es jetzt weitergehen könnte und welche Rolle Deutschland dabei spielen könnte.
Nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten. Gabriel wirbt für eine Reanimation der Wehrpflicht. Das sei eine Diskussion, bei der die deutsche Gesellschaft sich Klarheit darüber verschaffen müsse, wo sie steht.
Malefiz-Champion: „Wir sind Weltmeister darin, anderen Leuten Steine in den Weg zu legen“, kritisiert Sigmar Gabriel.
Neue globale Handels-Regeln. Chelsea Spieker und Sigmar Gabriel diskutieren auch über den Zoll-Deal zwischen Europäischer Union und dren USA. Gabriel prognostiziert: „Es wird zu einer Regionalisierung solcher Abkommen kommen. Und das ist nicht die beste Lösung, aber allemal besser als das Gesetz des Dschungels, wo da jeder gegen jeden kämpft.“
An dieser Folge haben mitgewirkt: Till Robert Schmidt (Produktion) und Marc Saha (Redaktion).