“Management der Rivalität”

Sigmar Gabriel über die neue Weltwirtschaftsmacht China: Partner und Rivale

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Statt Dauerkonflikt brauche es ein verlässliches Management der Rivalität und des strategischen Wettbewerbs. “Es ist keineswegs so, dass die einzige Alternative ist Konfrontation oder Maul halten.” Das sagt Sigmar Gabriel mit Blick auf die komplexen Verflechtungen Chinas mit dem Rest der Welt.

Der ehemalige Außenminister, Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister spricht in der heutigen Ausgabe seines World Briefing über den geopolitischen Balanceakt, der auch für Deutschland schwierig sein wird. Die Gewichte haben sich verschoben. Erneut muss die führende Industrienation Europas einen Weg finden zwischen der Partnerschaft mit den USA einerseits und den Handelsbeziehungen zu China andererseits. Diese schwierige Dreiecksbeziehung analysiert Sigmar Gabriel präzise und kritisch - und auch durchaus mit Verständnis für das bevölkerungsreichste Land der Erde.

Wie nur wenige deutsche Politiker kennt Sigmar Gabriel nicht nur das Land, sondern auch seine politischen Führer. Mit drei Staatspräsidenten der Volksrepublik hat er Verhandlungen geführt, mit Jiang Zemin, Hu Jintao und Xi Jinping. Er spricht über die offiziellen Begegnungen, teilt aber auch einige sehr persönliche Erlebnisse.