"Wir werden auch mit der Hamas reden müssen"

Sigmar Gabriel über die Eskalation im Nahen Osten und die mangelnde Komplexität in der Betrachtung

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Es ist eine große Schande, dass die internationale Staatengemeinschaft bislang nicht in der Lage war, diesen Konflikt zumindest zu pazifizieren. Aber solange nur eine der beiden Seiten in den Blick genommen, ist der Lage nicht gerecht zu werden und schon gar keine Lösung zu finden. Das sagt Sigmar Gabriel zur aktuellen Lage in Israel und in den palästinensischen Gebieten.

Der neu entfachte Nahost-Konflikt steht im Mittelpunkt der heutigen Ausgabe des World Briefing. Er müsse wieder in den Mittelpunkt der internationalen Debatte gerückt werden, denn die derzeitige Entwicklung habe ein neues, gefährliches Niveau erreicht, wo selbst Krieg wieder denkbar ist.

Der ehemalige Außenminister, Vizekanzler, Bundeswirtschaftsminister und Ministerpräsident spricht dabei natürlich auch über die Grenze zum Antisemitismus. Er sagt, wer den Konflikt wirklich beenden will, müsse offen über die gesamte Problematik reden, auch über die Politik Israels. Und auch mit der Hamas müsse man sprechen, auf höchster Ebene.

Sigmar Gabriels kritischer Gegenüber ist diesmal ThePioneer-Chefredakteur Michael Bröcker.