Der 8. Tag: #135 - Kerstin Wiskemann: Warum wir Mehrsprachigkeit fördern müssen

Lesekompetenz bei Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund

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Die Pandemie wird eine komplette Generation abhängen, befürchtet Kerstin Wiskemann. Auf der einen Seite der Stadt werden finanziell besser gestellte Familien Nachhilfelehrer zum Homeschooling einstellen, auf der anderen Seite haben die Kinder keinen eigenen Platz zum Lernen - von digitalen Endgeräte ganz abgesehen. Mit dem gemeinnützigen Verein “Coach at School” helfen Wiskemann und ihr Team an den Schulen in finanziell schwachen Vierteln, indem sie mit einem analogen Leseförderprogramm dafür sorgt, dass Kinder am Ball bleiben. Denn obwohl Lesen bekanntermaßen der Schlüssel zu Bildung ist, besagen Studien, dass jeder fünfte Viertklässler nicht richtig lesen kann. Das Besondere an dem Konzept des Vereins: Er arbeitet mehrsprachig. Im Gespräch mit Alev Doğan berichtet Kerstin Wiskemann von Studien, laut denen Kinder, die viel in der Muttersprache gelesen haben, mehrere neue Sprachen einfacher lernen können.

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