Der 8. Tag: #167 - Dr. Michael Bohne: Wir brauchen AHA-Regeln für unsere Psyche

Was die Coronapandemie mit unseren Emotionen macht

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Der Mensch hat drei Bedürfnisse, die darüber mitentscheiden, wie wohl oder unwohl er sich in einer Situation fühlt: das Bedürfnis nach Autonomie, nach Überblick und nach sozialer Beziehung. Da alle drei Bedürfnisse während der Coronapandemie in besonderem Maße verletzt seien, müsse sich die Gesellschaft deutlich ernsthafter mit den psychischen Folgen der Krise beschäftigen und nicht nur mit den körperlichen Folgen einer Virusinfektion, fordert der Psychiater Dr. Michael Bohne.

Zu verstehen, warum uns der Umgang mit den Einschränkungen durch die Pandemie nach mittlerweile einem Jahr so schwer fällt, sei wichtig, um die eigenen Reaktionen und Gefühle richtig einordnen zu können. “Eigentlich müsste man sogar sagen, dass es eine extrem gesunde Reaktion ist, wenn einem die Hutschnur platzt, man Angst bekommt, sich zurückzieht oder wenn man überangepasst agiert”, so Bohne. Im Achten Tag erklärt er, wie Menschen durch diese schwere Zeit kommen können anhand der AHA-Regeln für die Psyche.

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