Der 8. Tag: #169 - Alexander Yendell: Was unsere Gesellschaft spaltet - und was sie wieder heilen kann

Ursachen von Radikalisierung und Wege zu mehr Zusammenhalt

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Er weiß, wenn es in den gesellschaftlichen Untiefen Deutschlands rumort: Alexander Yendell ist Soziologe und arbeitet am Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt der Universität Leipzig. Als quantitativer Sozialforscher konzipiert er theoriegeleitete Bevölkerungsumfragen, wertet sie aus und blickt so in das Innerste der politischen und seelischen Tumulte Deutschlands. Er ist auch einer der Autoren der Leipziger Autoritarismus-Studie, die alle zwei Jahre durchgeführt wird, und erläutert im Achten Tag, was sich bereits vor der Coronapandemie abzeichnete, durch die Krise aber weiter verschärft und beschleunigt werde: eine Polarisierung und Radikalisierung der Gesellschaft. Polarisiert deswegen, weil sich deutlich mehr Menschen mit der Demokratie solidarisierten und sie als Staatsform unterstützten als noch vor 15 Jahren. Radikalisiert deswegen, weil jene, die sich gegen die Demokratie aussprechen, gewaltbereiter geworden seien. Im Gespräch mit Alev Doğan erläutert Yendell die Ursachen dieser Entwicklung und skizziert Wege, die die Gesellschaft wieder zu mehr Zusammenhalt und Solidarität führen könnten.

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