Der 8. Tag: #193 - Lamya Kaddor: Wie wir eine demokratische Minderheiten-Gesellschaft werden

Prognosen über die Zukunft des Einwanderungslandes Deutschland

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Entspricht die Zuschreibung “mit Migrationshintergrund” noch der Realität eines modernen Einwanderungslandes wie Deutschland? In einer Einwanderungsgesellschaft, in der jeder vierte Mensch ausländische Wurzeln und eine internationale Familiengeschichte hat, mache es keinen Sinn mehr, dieses Attribut als Kennzeichnung oder als besonderes Merkmal hervorzuheben, glaubt die Islamwissenschaftlerin und Publizistin Lamya Kaddor. Im Achten Tag skizziert sie ihre Prognose zur Zukunft Deutschlands: Sie glaubt, dass es künftig nicht mehr eine Mehrheitsgesellschaft geben wird, die ein Schwergewicht gegenüber einigen wenigen Minderheiten bildet, sondern dass in (naher) Zukunft es mehrere Minderheiten sein werden, die im dialogischen und gleichberechtigten Austausch auf Augenhöhe ihre gesellschaftlichen Werte und Normen aushandeln. Welche Konsequenzen aus einer solchen Minderheitendemokratie gezogen werden müssten und wie konfliktreich die Transformation dorthin verläuft, erläutert Kaddor im Gespräch mit Alev Doğan.

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