G20 auf Bali: Anzeichen einer multipolaren Weltordnung

Der G20-Gipfel in Bali ist am Mittwoch zu Ende gegangen. Viele Staats- und Regierungschefs sind Tausende Kilometer durch die Lüfte geflogen, um hierher zu kommen. Hat es sich gelohnt? Pioneer-Vizechefredakteur sagt ja – und führt drei Gründe dafür auf.

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Die Weltgemeinschaft, die G20, stehen zusammen. Sie haben eine Abschlusserklärung hingekriegt. Das ist in diesen Kriegszeiten keine Selbstverständlichkeit. Aber selbst für Russland war die Angst vor einer 19:1-Situation, also vor einer noch größeren Isolierung, am Ende größer.

Es hätte viel schwieriger werden können hier auf Bali, denn die G20 kommen in dieser politischen Formation ja noch gar nicht seit so vielen Jahren zusammen und noch nie taten sie es in einer Zeit eines solchen Krieges. Also, dass es so etwas wie ein Gemeinschaftsgefühl gab, das ist wirklich ein Erfolg.

Gerade in einem Moment, in dem Donald Trump in den USA als großer Egomane seine erneute Präsidentschaftskandidatur erklärt hat. Genau in dieser Zeit hat die Weltgemeinschaft gezeigt, dass sie auch in schwierigen Zeiten zusammenstehen kann.

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