Bundeswehr: Die KSK-Kämpfer und die dubiose Schießanlage

 © dpa

KSK-Soldaten nahmen jahrelang an umstrittenen Trainings auf einer privaten Schießanlage in Norddeutschland teil. Die Bundeswehr machte Geschäfte mit der dahinter stehenden Firma – die wegen rechtsextremer Bezüge im Fokus der Sicherheitsbehörden steht.

Elitesoldaten des Kommando Spezialkräfte (KSK) haben regelmäßig an verschiedenen Trainings auf einer umstrittenen privaten Schießanlage in Mecklenburg-Vorpommern teilgenommen. Das geht aus Recherchen von ThePioneer sowie Angaben des Verteidigungsministeriums hervor.

So reisten meist mehrere KSK-Soldaten in den Jahren 2014, 2015, 2016 und 2017 jeweils einmal pro Jahr im Juli für mehrtägige Special Forces Workshops in den kleinen Ort Güstrow (Landkreis Rostock). Im Jahr 2018 führten sieben KSK-Angehörige zudem ein zweitägiges „Sonderschießen mobile Lagen“ durch, bestätigte ein Sprecher des Ministeriums.

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