Die Frauenquote und der "Führer"

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Der Streit um die Frauenquote artet aus. Das Vorstandsmitglied des Sozialflügels, Monica Wüllner, vergleicht Merz mit dem "Führer", dem man bei der Frauenquote folgen müsse.

Selbst hartnäckige parteiinterne Gegner des neuen CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz stellten bis vor Kurzem fest, dass der vermeintlich polarisierende Wirtschaftsliberale die Partei nach den erbitterten Machtkämpfen des letzten Jahres vereint hat.

Die Partei sei geschlossen wie lange nicht, kommentierte CDU-Vize-Chefin Karin Prien in interner Runde.

Doch damit scheint es nun vorbei. Der Streit um die Frauenquote und die überraschende Zustimmung des konservativen CDU-Vorsitzenden bei dem Thema hat neue Gräben aufgerissen. Frühere Merz-Gegner kämpfen nun für den Vorsitzenden, seine Fans sind enttäuscht.

Der Ton wird schärfer. Und manch eine vergreift sich etwas im Ton.

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