Funktioniert der Ukraine-Rettungsschirm?: Die neuen Hilfen der Bundesregierung

Die Bundesregierung hat sich geeinigt und beschließt das Rettungsschild für vom Krieg in der Ukraine betroffene Unternehmen. Doch setzt dieser an den richtigen Stellen an?

Die Bundesregierung hat sich auf ein neues Rettungsschild für die von den Sanktionen im Zuge des Krieges in der Ukraine betroffenen Unternehmen geeinigt. Das 7 Mrd. Euro umfassenden Programms soll sich an Unternehmen aller Größen richten. Auf der Internetseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz heißt, dass ein KfW-Kreditprogramm kurzfristig die Liquidität gefährdeter Unternehmen sichern solle. Dies geschehe zinsgünstig und in Form von haftungsfreigestellten Krediten. Weiter sollen Steuerentlastungen dazu dienen die gefühlte Inflation zu dämpfen.

Die Mitglieder des Deutschen Mittelstandsbundes wünschen sich spezifischere Unterstützung. Insbesondere eine gezielte Entlastung bei den Energiepreisen fehlt den Unternehmen. Diese könnten zumindest die mittelfristige Planung erleichtern und seien daher dringend in dem verabschiedeten Rettungsschild zu ergänzen.

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