Intransparente Parteispenden: Der Rüstungskomplex

 © dpa

Money & Politics: Wie steht es um die Nachvollziehbarkeit umstrittener Spenden deutscher Rüstungskonzerne an die Politik? Nicht sehr gut, zeigt die Auswertung offizieller Rechenschaftsberichte. Einige Spenden von Rheinmetall etwa blieben bislang verborgen.

Es ist ein brisantes Geschäft: der Profit von Krieg und Krise. Etwas politische Landschaftspflege mag da vielleicht nicht schaden, dürften sich deutsche Rüstungskonzerne häufiger zumindest schon gedacht haben. Diesen Schluss legt auch der Blick auf die Zahlen nahe.

Seit 2005 haben die Panzer- und Waffenschmieden der Republik immerhin rund 1,83 Millionen Euro an politische Parteien gespendet. Das zeigen eigene Recherchen von ThePioneer und Analysen von Greenpeace, die der Redaktion vorliegen. Demnach zahlten Rüstungsfirmen wie Krauss-Maffei Wegmann, Lürssen oder Rohde&Schwarz in den vergangenen Jahren vor allem an CDU und CSU – rund 55 Prozent aller Spenden im betroffenen Zeitraum, rund eine Million Euro.

Neue Recherchen bringen weitere Gelder ans Licht.

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