Geheime Bundeswehr-Deals in Afrika: Im Schatten der Wüstenblume

 © The Pioneer / Bundeswehr

Im Schutz einer geheimen Bundeswehr-Mission macht ein Unternehmen aus Franken zweifelhafte Geschäfte am Rande der Sahara – und im Verteidigungsministerium scheint es niemanden zu stören. Bericht aus einer verborgenen Welt, die außer Kontrolle geraten scheint.

Der Ort, an dem die Grenzen zwischen Staatsgeheimnissen und dubiosen Geschäften verschwimmen, liegt südlich der Sahara in der Nähe der Stadt Tahoua, im Niger.

Es ist ein lehmbraunes Haus, das nur auf den ersten Blick unscheinbar daherkommt. Leitern führen hinauf zum Flachdach. Dort bietet eine Holzkonstruktion Deckung für Scharfschützen, mit bestem Blick in die Savanne. Es ist die Kommandozentrale der Geheimmission Gazelle; eine Art Ritterburg der Neuzeit, mit ihren eigenen, anarchischen Gesetzen.

Der deutsche Staat hat dieses Haus im Herbst 2018 herrichten lassen, für die Spezialkräfte der Bundeswehr. Als die Elitesoldaten eintrafen, staunten sie nicht schlecht über ihren neuen Außenposten, hier, an einem der trockensten Flecken der Erde.

Mitten in Westafrika. Sie tauften ihn Camp Wüstenblume.

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