„Ich erlebe viel Hass und Anfeindungen“

 © Aycan Kilic / Foto: Clemens Traub

Clemens Traub war einst begeisterter Fridays-for-Future-Anhänger. Dann bekam er Zweifel und hinterfragte öffentlich die Ziele der Klimabewegung. Sein Urteil: „zu privilegiert, zu akademisch, zu großstädtisch“. Bei den Aktivisten kam das nicht gut an.

Herr Traub, macht Ihnen die Klimakrise Angst?

Clemens Traub: Absolut. Die Klimaprognosen lassen nichts Gutes erahnen und man sieht jetzt schon, dass die globale Klimaerwärmung Extremwettersituationen mit sich bringt. In den vergangenen Jahren hatten wir historisch heiße Sommer – und das ist wohl erst der Anfang. Gleichzeitig habe ich aber das Gefühl, dass die Politik begriffen hat, wie wichtig Klimapolitik ist. Das ist vor allem ein Verdienst der Fridays-for-Future-Bewegung.

Und trotzdem haben Sie sich dazu entschieden, nicht mehr bei den Fridays-for-Future-Demos mitzulaufen. Warum?

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