Compliance-Fall KSK : Kommando Nebenjob

 © dpa

Soldat beim Kommando Spezialkräfte zu sein, ist der wohl gefährlichste und forderndste Job bei der Bundeswehr. Trotzdem gehen etliche aus dem Kommando zusätzlichen Nebentätigkeiten und Geschäften nach – in teils zwielichtigen Branchen. Wie kann das sein?

In der Firma, die später die Sicherheitsbehörden auf den Plan rufen würde, sollen Büros gelegentlich bloß „Wolfsschanze“ genannt worden sein. Drinnen hing die Reichskriegsflagge. Heimliche Filmaufnahmen belegen es. Asgaard, dieser Name jener kleinen Firma aus Hamm steht seither für die Eskapaden mutmaßlicher Rechtsextremisten unter Waffen.

Offiziell trat die Firma an, Söldner ins Ausland zu vermitteln. Zumindest bewacht wurde im Irak zeitweise eine ausländische Botschaft. Weil inzwischen auch der Generalbundesanwalt im Umfeld von Asgaard ermitteln lässt, gilt die Firma inzwischen als so schillernd wie problematisch.

Auch für die Bundeswehr werden Sicherheitsfirmen wie sie neuerdings zum Problem: Denn wenig können sich solche Organisationen besser in ihren Reihen vorstellen, als gediente KSK-Kämpfer – mit allen Fertigkeiten. Solches Personal will nicht nur Asgaard rekrutieren. Und das Interesse ist beidseitiger als gedacht.

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