Ludwig Habeck

Der wirtschaftspolitische Pragmatismus des Grünen-Ministers kommt gut an in der Wirtschaft. In der Union wächst die Sorge vor einem Kanzlerkandidaten Robert Habeck.

Wenn es einen Transfermarkt für Politiker geben würde, müsste die CDU für Robert Habeck “alles auf den Tisch legen, was geht”. Und im Zweifel der Partei noch ein saftiges Handgeld für den Wechsel zahlen. So äußerte sich neulich ein einflussreicher CDU-Bundestagsabgeordneter über den grünen Wirtschaftsminister.

Die Popularität von Robert Habeck bereitet der größten Oppositionskraft Sorge. “Unser Gegner wird 2025 nicht die SPD oder Olaf Scholz sein, sondern Robert”, prognostiziert der CDU-Mann und klingt dabei verzweifelt.

Denn Habeck ist nicht nur im Volk beliebt und führt derzeit sämtliche Beliebtheitsranglisten in der Politik an, er umgarnt mit einer selbstbewussten, aber unideologischen Wirtschaftspolitik die Kernklientel der Union: die bürgerliche Mitte und die Wirtschaft.

Sollte Habeck nun auch noch die drei verbliebenen Kernkraftwerke ein paar Monate länger laufen lassen, stürzt das wahlkampftaugliche Bild eines linksgrünen Bürgerschrecks endgültig in sich zusammen.

Wie soll Friedrich Merz gegen einen Minister stänkern, der sämtliche Forderungen der Opposition übernimmt?

Dabei ist Robert Habeck der Mann mit den zwei Gesichtern.

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