Reise an die Nato-Ostflanke: Im Angesicht des Krieges

 © The Pioneer/ Bundeswehr

Schon einmal rollten Panzer ein, scheiterte eine Invasion knapp. Jetzt, da Russland die Ukraine überfällt, erinnern sie sich hier daran: Wer in diesem Kriegsmärz durch Litauen reist, streift durch nervöse Landstriche, trifft Menschen in Alarmzustand. Deutsche Soldaten müssten sie verteidigen.

Litauen zählt zu jenen jungen Staaten im Osten der EU, wo man seit Kriegsbeginn in der Ukraine fürchtet, dass man ebenfalls angegriffen werden könnten. Estland, Lettland, Litauen – die ehemaligen Sowjet-Republiken teilen diese Sorge.

Wer sich Zeit nimmt und von Vilnius aus quer durch das Land reist, der trifft auf Menschen, die so wachsam sind wie selten zuvor. Der erlebt einen Alltag, wie er vielleicht noch nie politischer war. Das hat nicht zuletzt mit der eigenen Geschichte zu tun: Denn im Jahr 1991, das ist noch nicht allzu lang her, rollten sowjetische Panzer ein in Vilnius. Die Invasion scheiterte nur knapp, mutige Menschen stellten sich ihnen entgegen. Es gab Tote.

Jetzt werden wieder tektonische Veränderungen in Europa sichtbar, und Litauen befindet sich längst wieder im Alarmzustand.

Hinter der Grenze ist Krieg

Wie Putins Ukraine-Krieg das Leben an der Nato-Ostflanke prägt. Eine Smartphone-Reportage aus Litauen.

Veröffentlicht in Hauptstadt - Das Briefing von Christian SchweppeNoemi Mihalovici.

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