Parlamentarier und ihre Flugmeilen: Senator, a.D.

Lange Zeit bekamen die Abgeordneten des Bundestages eine Senatorcard der Lufthansa. Bezahlen oder erfliegen mussten sie sich die Privilegien nicht. Sollte das noch länger so bleiben? Darüber wird im Bundestag gerade hinter verschlossenen Türen geredet.

Die Karten sind auslaufen. Es gab keine neuen mehr.

Lange Zeit war es so üblich, dass Abgeordnete des Bundestages nicht nur eine Netzkarte für die Deutsche Bahn bekamen, sondern auch die SenatorCard. Und zwar, ohne dafür Meilen sammeln zu müssen und ohne dass der Bundestag dafür gezahlt hätte.

Die beliebten Vielflieger-Vorteile, für die Fluggäste normalerweise 100.000 Statusmeilen innerhalb eines Jahres nachweisen müssen, sind nun erst einmal dahin: Der First Class Check in genauso so wie die erhöhte Menge Freigepäck, die Upgrade-Gutscheine, das Vorrücken auf Wartenlisten oder der Zugang zu den Senator-Lounges.

Wie uns bestätigt wurde, hat die Lufthansa „Compliance-Gründe“ geltend gemacht. Goodies für Abgeordnete, wie sie jahrelang üblich waren, passen nicht mehr in die Zeit.

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