Politologe Korte: So funktioniert die Coronakratie

 © dpa

Die Pandemie ist eine beispiellose Herausforderung - auch für Staat und Politik. Der Duisburger Politologe über den deutschen Sicherheitskonservativismus, Angela Merkel und den Staat als Krisengewinner.

Das politische Denken kreist in einem demokratischen Verfassungsstaat um die Ordnung der Freiheit. Das Corona-Virus setzte dieses Denken einem Stress-Test aus. Der demokratische Modus des Regierens ist extrem herausgefordert, geht es doch nicht nur um effiziente Mechanismen zur Problemlösung, sondern viel existentieller, um das Überleben der Bürgerinnen. Ein Hauch von jüngstem Gericht lag in der Luft.

Die Risikoentscheidungen ab März 2020 standen nicht nur unter besonderen Unsicherheitsbedingungen, sondern waren auch strukturell dilemmatisch angelegt: Freiheit oder Gesundheit? Diese Zielkonflikte alarmierten.

Es bedarf keiner besonderen Weitsicht, dass Krisen als Serie unser politisches System weiter erschüttern. Hat die »Coronakratie« – das demokratische Regieren unter Corona-Bedingungen – Muster und Strukturen des Entscheidens ausgeprägt, um auch zukünftig Regierbarkeit unter freiheitlichen Prämissen zu demonstrieren?

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