Neue Kosten für die Bundeswehr?: Die Spätfolgen der Berateraffäre

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Ex-Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat ihrer Nachfolgerin Altlasten vermacht, die jetzt für neue Probleme sorgen: die teuren Beratergeschäfte bei der Bundeswehr. Es geht um bislang unbekannte Verhandlungen möglichen Schadensersatzes – Millionenkosten drohen.

Das Verteidigungsministerium verhandelt hinter den Kulissen mögliche Schadensersatzzahlungen, die in der so genannten Berateraffäre der Bundeswehr neue Kosten in Millionenhöhe verursachen könnten. Das zeigen Recherchen von The Pioneer, die auf Angaben mehrerer Personen basieren, die Kenntnis von den internen Vorgängen haben.

Demnach werden derzeit nicht-öffentliche Gespräche von Bundeswehr-Vertretern mit mehreren Rüstungsfirmen geführt, die Ansprüche geltend machen oder sich diesen Schritt offenhalten. Konkret sollen derzeit mögliche Zahlungen zwischen 700.000 und 1,4 Millionen Euro im Raum stehen.

Für das Verteidigungsministerium sind die Hintergründe ungemütlich.

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