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VWs neues Sparprogramm und was Blume schon erreicht hat

Zwar hat VW-Konzernchef Oliver Blume die Produktivität erhöht, doch die Rendite rutscht weiter ab. Preisdruck aus China und sinkende Margen machen den Sparkurs zur zentralen Begründung für den nächsten Umbau.
Claudia Scholz
Heute
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Bis Ende 2028 will Volkswagen die Kosten konzernweit um 20 Prozent senken. Das berichtete das Manager Magazin unter Berufung auf Informationen aus dem Unternehmen. Seit dem 2023 beschlossenen Plan zu mehr Profitabilität seien bereits Einsparungen in zweistelliger Milliardenhöhe realisiert worden, heißt es von VW gegenüber The Pioneer.

Wie The Pioneer mit Blick in die Bilanz von VW analysiert, konnte Konzernchef Oliver Blume in seiner Amtszeit bereits wichtige Kernziffern positiv verändern: Der Umsatz pro Mitarbeiter stieg im Vergleich zum letzten Jahr von Vorgänger Herbert Diess (2021: 374.749 Euro) um 27 Prozent auf 475.530 Euro im Jahr 2024. Die Personalaufwandsquote fiel von 17,5 Prozent unter Diess auf 15,3 Prozent im Jahr 2024.

VW-Chef Oliver Blume © dpa

Blume muss aber an der Profitabilität arbeiten und gegen die sinkende Umsatzrendite kämpfen. Diese lag im Jahr 2024 nur noch bei 3,8 Prozent, 2021 unter Diess noch bei 6,2 Prozent. Der gestiegene Wettbewerb durch China nagt an den Preisen. Die anderen deutschen Autokonzerne erreichen generell höhere Werte, wenngleich diese auch kontinuierlich sinken. Mercedes: 7,1 Prozent im Jahr 2024, BMW: 5,4 Prozent.

Dazu passt: Wie das VW-Management seine Geschäftszahlen nutzt, um Sparprogramme besser zu rechtfertigen, lesen Sie hier.

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Veröffentlicht von Claudia Scholz.

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