Morning Briefing Spezial: “Würde mir ein Streben in die Höhe wünschen”

Die Philosophin Dr. Svenja Flaßpöhler über ihr Buch “Sensibel: Über moderne Empfindlichkeit und die Grenzen des Zumutbaren” und wie wir wieder resilienter werden.

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Inhalte

Gendern, Sprachsensibilität, Identitätspolitik auf der einen Seite - Ignoranz, Stammtischsprüche, Festhalten am Althergebrachten als Extrem auf der anderen Seite. Und irgendwo dazwischen die Frage: wie sensibel müssen wir als Gesellschaft sein, wenn es um Minderheiten geht und was muss der Einzelne ertragen können?

Diese komplexe Frage, die immer wichtiger zu werden scheint und die immer mehr polarisiert, bespricht Gabor Steingart mit der Philosophin und Schriftstellerin Dr. Svenja Flaßpöhler. Ihr neues Buch trägt den Titel: “Sensibel: Über moderne Empfindlichkeit und die Grenzen des Zumutbaren”. Sie nimmt uns mit auf eine Reise durch die Kulturgeschichte der Empfindsamkeit und erklärt, was sich diesbezüglich verändert hat und zeigt auf, wo Sensibilität unbedingt Sinn macht und ab welchem Grad sie kontraproduktiv ist.