The Pioneer Morning Briefing – Das Interview

Reza Pahlavi exklusiv: „Europa hat das Regime immer wieder beschwichtigt“

Reza Pahlavi über seine Vision für einen neuen Iran.

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Wie nah ist der Iran am Umbruch – und welche Rolle spielt der Westen dabei?

Im Gespräch mit Chelsea Spieker analysiert Reza Pahlavi, Oppositionsführer und Sohn des letzten Schahs, die aktuelle Lage im Iran – und zeichnet das Bild eines Regimes, das aus seiner Sicht geschwächt und kurz vor dem Kollaps steht.

Pahlavi verteidigt die militärische Intervention des Westens als notwendige Schwächung des Repressionsapparats – und wirft Europa zugleich jahrzehntelange Beschwichtigung vor. Diese Politik habe das Regime gestärkt und letztlich zur heutigen Eskalation geführt.

Es geht um die zentrale Frage, ob ein Regimewechsel tatsächlich Stabilität bringen kann – oder ob ein Machtvakuum droht. Er positioniert sich selbst als mögliche Führungsfigur in dieser Übergangsphase – betont jedoch, dass am Ende allein die iranische Bevölkerung über die zukünftige Staatsform entscheiden soll.

Auch der Blick richtet sich nach Europa: Pahlavi fordert mehr politischen Druck auf Teheran – und sieht gleichzeitig große wirtschaftliche Chancen für den Westen in einem postrevolutionären Iran.

Ein Gespräch über Macht, Verantwortung – und die Frage, ob der Iran vor einem historischen Wendepunkt steht.

Redaktion: Eleanor Cwik

Produktion: Milan Rottinger

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