„Jeder sieht in dem Bild das, was er sehen will"
Maler Jérémie Queyras über sein Merkel-Portrait.
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Gabor Steingart hat den deutsch-französischen Maler Jérémie Queyras in seinem Atelier in Berlin-Kreuzberg besucht und mit ihm über das Bild gesprochen, das ihn plötzlich berühmt gemacht hat: sein Portrait von Angela Merkel. Wie ist der junge Künstler, Jahrgang 1997, zu diesem besonderen Auftrag gekommen? Wie sieht seine künstlerische Arbeit aus, zwischen klassischer Malerei, Live-Performance und KI-Projekten? Und was fasziniert ihn eigentlich an Portraits?
Im Gespräch geht es außerdem um seine künstlerische Biografie, den Einfluss seiner musikalischen Familie und die Frage, wie ein Porträt nicht nur ein Gesicht, sondern auch Haltung, Präsenz und innere Spannung sichtbar machen kann. Queyras beschreibt den Weg, den er und die Kanzlerin in mehr als 20 Sitzungen gemeinsam gegangen sind. Und erklärt, warum die Kanzlerin auf seinem Bild steht, statt sitzt - ganz ohne die klassische Merkel-Raute.
Das Interview in Schriftform lesen Sie hier.
Redaktion: Nina Hecklau
Produktion: Milan Rottinger
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