Peter Sloterdijk: „Das Böse(sein) ist an der Spitze des Staates“
Vom antiken Stadtstaat bis zur modernen Demokratie zieht sich eine unbequeme Geschichte der Macht – und ihrer Zumutungen. Was bedeutet es wirklich, regiert zu werden? Ein Gespräch mit Philosoph Peter Sloterdijk, geführt von René Scheu, Ex-Feuilletonchef der NZZ.
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Interview
Auf dem Medienschiff The Pioneer Two besprechen die beiden Denker, wie Fürsten heutzutage wieder in Mode kommen, was eine stabile Gesellschaft ausmacht und wie sich der US-Präsident per Unterschrift selbst gekrönt hat.
Der Philosoph Peter Sloterdijk, geboren 1947, gilt als einer der einflussreichsten Denker des deutschsprachigen Raums. Mit der Kritik der zynischen Vernunft (1983) wurde er weltbekannt. Mit René Scheu sprach er über sein neues Buch „Der Fürst und seine Erben“ – von Machiavelli bis Trump.