Kolumne "Situation Room":: In einer veränderten Welt

Der Aufmarsch Russlands stellt nun seit einiger Zeit eine Bedrohung für den Frieden dar – aber selbst, wenn es nicht zu einem Angriff kommen sollte, wird dieses militärische und politische Verhalten Russlands Spuren hinterlassen. Eine Kolumne von Hans-Peter Bartels.

Auch wenn der russische Aufmarsch rund um die Ukraine in einigen Wochen endlich abgeblasen sein sollte, so hätte er doch schon die internationale Ordnung gewaltig verändert. Die Welt kehrt nicht einfach wieder zum status quo ante zurück. Was folgt daraus?

  1. Putins Russland stellt eine Gefahr für den Frieden dar – und ist stolz darauf, dass seine Gefährlichkeit allgemein anerkannt wird. Seine militärische Machtdemonstration imponiert. Aber: Nachbarländer mit Krieg zu bedrohen, widerspricht allen auch von Moskau unterzeichneten Dokumenten unserer europäischen Sicherheitsordnung.

  2. Das archaische Vorzeigen der militärischen Instrumente hat den Westen überrascht und erschüttert, aber dann doch schnell geeint: Amerika und Europa, die EU mit ihren 27 diskussionsfreudigen Mitgliedern wie auch die 30 Nato-Nationen. Sie alle hätten im Falle eines Einmarsches harte Sanktionen mitgetragen.

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