Kolumne "Situation Room": : Ungeliebte Außenpolitik

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Die Erwartungen an die deutsche Außenpolitik sind hoch, aber die zukünftige Ampel-Koalition stapelt tief. Das Außwärtige Amt ist noch ohne Anwärter und die geopolitische Rolle Deutschlands unklar.

Deutschland gehöre zu den drei wichtigsten Ländern der Welt – gleich nach den USA und China. So war es neulich aus Washington zu hören. Amerika habe keinen besseren Freund und Partner als Deutschland, schmeichelte US-Aussenminister Antony Blinken bei seinem ersten Berlin-Besuch im Sommer. Und selbst wenn die freundlichen Biden-Leute jederzeit bereit sein sollten, das Gleiche über ihre Freunde und Partner in London, Paris und Tokio zu behaupten, bleibt doch richtig, dass auch Berlin in den Augen der anderen (nicht nur der Amerikaner) dazu berufen ist, sich aktiv an der Weltpolitik zu beteiligen.

Das muss man wollen. „Weltpolitikfähigkeit“ fordert deshalb Wolfgang Ischinger, der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz von der deutschen Aussen- und Sicherheitspolitik.

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