Kolumne "Situation Room": Wie die Bundeswehr sich reformieren soll

Ein Überblick über die die Reform-Eckpunkte von Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer und Generalinspekteur Zorn

Zu schwerfällig und dysfunktional organisiert, zu große Lücken bei Material und Personal: Das deutsche Militär funkt seit Jahren S.O.S.

Vor diesem Hintergrund gab es im vergangenen Herbst Überlegungen im Verteidigungsministerium, an der einen oder an der anderen Front Begradigungen vorzunehmen, die für Entlastung sorgen könnten:

  • Erstens: eine Neupriorisierung der großen Rüstungsprojekte, die inzwischen immer mehr in Haushaltskonkurrenz zueinander geraten (das hieße nicht zuletzt: Streichung von Programmen, auch multinationalen).

  • Zweitens: Anpassung des Fähigkeitsprofils und der Nato-Anmeldungen an einen materiell und personell realistischeren deutschen „Level of Ambition“.

  • Drittens eine Strukturreform, die innere Hindernisse für die Bereitstellung schnell einsatzfähiger Streitkräfte beseitigt.

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