Flüchtlingsbewegung: Migration: 20 Fragen zur neuen Flüchtlingswelle

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Deutschland steht einer globalen Flüchtlingsbewegung gegenüber. Unser Redaktionsteam hat mit Kriminal-Experten, Bundespolizisten, dem Bundesamt für Migration sowie dem Innenministerium über die aktuelle Flüchtlingsbewegung gesprochen.

In Deutschland wird es allmählich weihnachtlich – in der uns umgebenden Welt nicht. In der Ukraine wird weiter geschossen und gestorben, in Russland grassiert die Furcht vor der Einberufung, in Syrien herrscht Bürgerkrieg und in der Türkei gruselt man sich vor einer Inflation von 85 Prozent.

Kurz und nicht gut: Millionen Menschen, rund 21,8 unter der Definition des UN-Flüchtlingskommissars, sind auf der Flucht. Nicht wenige davon in Richtung der Bundesrepublik.

Die Gesamtzahl der Flüchtlinge in Deutschland liegt laut Innenministerium bei rund 1,3 Millionen. Zum Vergleich: 2015 kamen 900.000 Flüchtlinge nach Deutschland.

Nach Gesprächen mit Kriminal-Experten, Bundespolizisten und dem Bundesamt für Migration sowie dem Innenministerium gibt es hier und heute die zwanzig Antworten:

1. Eine neue Flüchtlingswelle wird von den Behörden registriert. Was sind die genauen Zahlen und wie hoch ist die Dunkelziffer?

Antwort: Bis zum Stichtag 19. November kamen alleine aus der Ukraine rund 1,1 Millionen Flüchtlinge. Sie dürfen bis zu 90 Tage ohne Visum oder Aufenthaltsgenehmigung einreisen und bewerben sich in der Regel nicht für ein Asylverfahren. Sie sind im Ausländerzentralregister erfasst.

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